Interner Bereich


Unser Naturschutzgebiet Meerfelder Maar

Beim Anblick des „nur“ 24 Hektar großen und 17 Meter tiefen Maarsees glaubt man kaum im Talkessel des mit einem Durchmesser von 1,7 Kilometern und einer Trichtertiefe von fast 200 Metern größten Maarkessels der Eifel zu stehen.

Die heute verhältnismäßig geringe Fläche und Tiefe des Maarsees hat nicht nur natürliche Gründe. Weil die Feuchtigkeit speichernden und nährstoffreichen vulkanischen Böden als Ackerland sehr begehrt waren, hatte man im 19. Jahrhundert sogar den Wasserspiegel künstlich gesenkt, um zusätzliche landwirtschaftliche Nutzfläche zu gewinnen.

Seit der Ausweisung als Naturschutzgebiet ist es gelungen, auf den bis in die 1980er-Jahre intensiv landwirtschaftlich genutzten Flächen im Bereich des Seeufers wieder Pufferzonen mit naturverträglicher, extensiver Grünlandnutzung einzurichten. So säumen heute wieder die typischen Feuchtwiesen, Seggenrieder und Schilfröhrichte die Ufer des Meerfelder Maares, in denen seltene Tier- und Pflanzenarten ihr Refugium gefunden haben.

Auch an den Maarhängen und auf den Maarhochflächen haben sich durch die Rückkehr zu traditionellen, extensiven Bewirtschaftungsformen wieder die charakteristischen artenreichen, mageren Wiesen herausgebildet.


Die Fakten rund um das Meerfelder Maar
Hier einige Fakten rund um den Naturraum hinsichtlich Größe, Lage und vor allem auch eine Liste der Tiere und Pflanzen, welche Sie dort im Rahmen unserer Naturerlebnisangeboten entdecken können.

Größe:
260 ha
Gebiet: Meerfeld und Bettenfeld
Naturschutzgebiet seit: 1985
Vorkommende Tierarten:
Gemeine Smaragdlibelle: mehr lesen


Glänzende Binsenjungfer:
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Speer-Azurjungfer:
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