Interner Bereich



Die Eifel ist arm & rau -

Wer bin ich, sich darüber zu erheben?

Sie ist dünn besiedelt -

und stellt sich dem demographischen Wandel als Naturerlebnisregion und Ideenland


Zu meiner Person

Aufgewachsen am Niederrhein, war für mich die Eifel immer das natürliche Erholungsgebiet. Seit gut 15 Jahren lebe und arbeite ich nun auch hier und erfahre die Landschaft in ihrer Zwie-spältigkeit: karg und zugleich schön, rau und zugleich romantisch. Je nach Herkunft und Blick- winkel ist die Eifel Anziehungspunkt (z.B. für die Städter zwischen Bonn und Amsterdam) oder Fluchtpunkt (z.B. für viele Jugendliche). War die Eifel noch vor 100 Jahren das Armen-haus Preußens und Ausgangspunkt einer Auswanderungswelle, so zieht sie heute die Stadt-müden und Naturhungrigen aus dem rheinischen Umkreis an. Die Einheimischen sehen ihre Heimat und deren Landschaft oft zu kritisch, die Zugezogenen oft zu romantisch.
Meine Freude an der schönen Natur wird gepaart mit dem kritischen Blick des Wissenschaftlers auf die Veränderungen, welche der Mensch in Vergangenheit & Gegenwart auslöste. Zu denken sind dabei nicht nur an die geplanten Eingriffe wie Straßenbau oder Rodungen, sondern auch an die ungeplanten, die schleichenden Veränderungen durch viele kleine Handlungen auf indi-vidueller Ebene, die erst nach Generationen oder gar Jahrhunderten den Naturraum prägten und eine "neue" Kulturlandschaft schufen.


Meine Qualifikationen:

  • Studium der Ur- & Frühgeschichte, Archäologie, Anthropologie & Ethnologie
  • Promotion über die Steinzeit in Portugal
  • Führungen am Archäologischen Museum in Freiburg i. Br.
  • Lehrveranstaltungen am Institut für Urgeschichte der Westfälischen Wilhelms-Universität zu Münster/W.

Meine Touren: