Interner Bereich


Unsere Eishöhlen und Fischbachtal bei Birresborn
Das Naturschutzgebiet liegt in dem für seine Höhenlage vergleichsweise niederschlagsarmen und warmen Landschaftsraum der Kalkeifel.

Nachdem von der Römerzeit bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts hier Mühlsteine abgebaut wurden, dienten die Höhlenschächte im Zweiten Weltkrieg als Zufluchtsstätte. Ihren Namen verdanken sie den eisigen Temperaturen, die das ganze Jahr hindurch im Höhleninneren herrschen.

Aus der Perspektive des Naturschutzes präsentiert sich das Gebiet als erhaltenswertes fels- und blockschutthalden- sowie altholzreiches Laubmischwald-Ökosystem mit einem naturnahen Höhlensystem, das eine lang zurückreichende Bedeutung als Balz- und Winterquartier von Fledermäusen auszeichnet. Bisher konnten hier 11 Fledermausarten, darunter geschützte Arten wie Bechsteinfledermaus, Großes Mausohr und Teichfledermaus, nachgewiesen werden. Mit dem Großen Abendsegler findet eine weitere Feldermausart in den Laubwäldern, die den Schlackenkegel an der früheren Ausbruchstelle des Fischbachvulkans bedecken, ihren Lebensraum.

Die Vegetation der angrenzenden Aue des Fischbaches zeichnet sich durch ein buntes Mosaik von wechselfeuchten Grünlandgesellschaften, Quellfluren, Nasswiesen, Hochstaudenfluren sowie artenreichen, buntblühenden mageren Wiesen mit Borstgrasrasenfragmenten aus. Der Bachlauf selbst wird von einem galerieartig ausgebildeten Eschen-Erlen-Auenwald gesäumt.


Die Fakten rund um die Eishöhlen und das Fischbachtal
Hier einige Fakten rund um den Naturraum hinsichtlich Größe, Lage und vor allem auch eine Liste der Tiere und Pflanzen, welche Sie dort im Rahmen unserer Naturerlebnisangeboten entdecken können.

Größe: 75 ha
Gebiet: Landkreis Vulkaneifel
Naturschutzgebiet seit: 1998
Vorkommende Tierarten:
Fledermaus: mehr lesen



Vorkommende Pflanzenarten:
Hainsimsen-Buchenwald: mehr lesen


Waldmeister-Buchenwald: mehr lesen