Interner Bereich

 

Naturparke werden im Landesnaturschutzgesetz als großräumige Gebiete mit besonderer Erholungseignung definiert. Sie werden in großräumigen Erholungslandschaften eingerichtet, um die Interessen des Landschafts- und Naturschutzes einerseits und die Erschließung für Erholungssuchende andererseits aufeinander abzustimmen.
Die Aufgabe des Natur- und Geopark Vulkaneifel ist laut Landesverordnung aber nicht nur die Pflege und Entwicklung seiner einzigartigen durch Vulkanismus und spezielle Landnutzungen entstandenen Landschaften, sondern auch eine nachhaltige Regionalentwicklung zu fördern. Ein weiter Schwerpunkt des Natur- und Geopark Vulkaneifel ist die Umweltbildung.

Die Sandsteinfelsen „Auf Hardt“  nahe der Ortschaft Birgel sind aus entomologischer Sicht ein bedeutendes Biotop für Wildbienen. In den letzten beiden Jahrzehnten wurden hier bereits Ersatzhabitate im Bereich der ehemaligen Bahntrassen am Burgberg bei Birgel errichtet. Durch den Natur- und Geopark Vulkaneifel wurden im Jahr 2011 Rohbodenflächen für an diesen Lebensraum angepasste Flora und Fauna, insbesondere Wildbienen, angelegt. Anhand eines Monitorings wird im Jahr 2016 der heutige Bestand der Wespen- und Bienenfauna sowie der Trachtpflanzen untersucht. Die Untersuchung soll sowohl dem Schutz der Biodiversität dienen als auch den Grundstein für eine themenbezogene Öffentlichkeitsarbeit legen.