Interner Bereich

 

Naturparke werden im Landesnaturschutzgesetz als großräumige Gebiete mit besonderer Erholungseignung definiert. Sie werden in großräumigen Erholungslandschaften eingerichtet, um die Interessen des Landschafts- und Naturschutzes einerseits und die Erschließung für Erholungssuchende andererseits aufeinander abzustimmen.
Die Aufgabe des Natur- und Geopark Vulkaneifel ist laut Landesverordnung aber nicht nur die Pflege und Entwicklung seiner einzigartigen durch Vulkanismus und spezielle Landnutzungen entstandenen Landschaften, sondern auch eine nachhaltige Regionalentwicklung zu fördern. Ein weiter Schwerpunkt des Natur- und Geopark Vulkaneifel ist die Umweltbildung.

Invasive Arten verdrängen heimische Tiere uns Pflanzen. Insbesondere die Arten Drüsiges Springkraut (Impatiens glandulifera), Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum), Goldrute (Solidago canadensis) sowie Japanischer Knöterich (Reynoutria japonica)/ Sachalin-Knöterich (Reynoutria sachalinensis) haben ein sehr hohes Verbreitungspotenzial. Um Maßnahmen zur Bekämpfung der Neophyten planen zu können braucht man eine vernünftige und aktuelle Datengrundlage über die tatsächlichen Bestände.
Daher wurde im Jahr 2014  eine Kartierung von Neophyten am Ueßbach mit sämtlichen Nebenbächen und Zuflüssen ab dem Damm im Mosbrucher Weiher bis hinter der Mündung des Elzbaches (südlich von Meiserich) durchgeführt. Die zu kartierende Strecke belief sich auf ca. 65 km. Das Uessbachtal bildet einen Arbeitsschwerpunkt des Natur- und Geoparks Vulkaneifel. Die kartierten Neophyten wurden zwischenzeitlich vernichtet.