Interner Bereich

 

Naturparke werden im Landesnaturschutzgesetz als großräumige Gebiete mit besonderer Erholungseignung definiert. Sie werden in großräumigen Erholungslandschaften eingerichtet, um die Interessen des Landschafts- und Naturschutzes einerseits und die Erschließung für Erholungssuchende andererseits aufeinander abzustimmen.
Die Aufgabe des Natur- und Geopark Vulkaneifel ist laut Landesverordnung aber nicht nur die Pflege und Entwicklung seiner einzigartigen durch Vulkanismus und spezielle Landnutzungen entstandenen Landschaften, sondern auch eine nachhaltige Regionalentwicklung zu fördern. Ein weiter Schwerpunkt des Natur- und Geopark Vulkaneifel ist die Umweltbildung.

In Dohm-Lammersdorf befindet sich ein ehemaliger Lavastrom, welcher aus dem Rockeskyller-Kopf-Vulkankomplex entstammt und der bis hierhin in das Tal der Kyll geflossen ist und zum Stillstand kam. Der Lavastrom ist ein unverkennbares Zeugnis der vulkanischen Landschaftsentstehung. Er liefert über die Jahrhunderte hinweg Baumaterial und in den Lavastrom eingehauene Kavernen dienten als kleine Vorratsräume oder Unterstände. Ortsteile von Dohm-Lammersdorf und insbesondere die Dorfkirche sind auf dem Lavastrom errichtet worden. Als besonderes örtliches Zeugnis der vulkanischen Landschaft wurde der Lavastrom wieder sichtbar gemacht.

 

Die Maßnahme umfasste das Freilegen des Lavastroms, welches aufgrund des steilen Hanges in Handarbeit erledigt werden musste. Die Arbeiten wurden von der Ortsgemeinde durchgeführt werden und vom Natur- und Geopark Vulkaneifel bezuschusst. Der Standort ist an das regionale Wander- und Radwegenetz (Eifelsteig, Kylltal-Radweg) angeschlossen und insofern nicht nur für Einheimische zugänglich, sondern auch eine geotouristische Bereicherung entlang der Strecke.