Interner Bereich

Im Jahr 1877 schenkte Kaiser Wilhelm I. den Meerfeldern 12.000 Reichsmark, damit diese zur Landgewinnung den Seespiegel um 2 m absenken konnten. Das Meerfelder Maar wurde 2008 von der Internationalen Union der Geowissenschaften als regionale Typlokalität zur Definition der erdgeschicht-lichen Pleistozän/Holozän-Grenze festgelegt. Der längste Bohrkern mit den Sedimenten des Meerfelder
Maares ist 45 m lang und dokumentiert 25.000 Jahre Klimageschichte. Das Grundgebirge besteht aus unterdevonischen Siltsteinen, Sandsteinen, Grauwacken und Quarziten (Eckfeld- und Reudelsterz-Schichten) sowie triassischen Sandsteinen (Mittlerer Buntsandstein), die teilweise durch die Maar-Tuffe überdeckt sind.

Koordinaten: 50°06‘02“N / 6°45‘27“E
Höhenlage: 335 m üNN
Trichterdurchmesser: 1.730 m
Trichtertiefe: 400 m
Alter: ca. 80.000 Jahre
Seetiefe heute: ca. 18 m