Interner Bereich

Wie bei einigen anderen Maaren der Eifel (Meerfelder Maar, Eichholz-Maar) auch, wurde der Maarsee 1750 durch Vertiefung der Bachschlucht abgelassen und für die Landwirtschaft genutzt. Der Maarboden war deutlich fruchtbarer als der umgebende, steinige, mineralarme Schieferboden. Im 1. Weltkrieg zwischen 1914 und 1918 kümmerte sich niemand mehr um den Abfluss und so konnte sich bis heute wieder ein flacher Maarsee bilden. Der Maarsee hat heute nur einen Abfluss, aber keinen Zufluss! Das Wasser wird ausschließlich durch Niederschlag, Oberflächen- und Grundwasser ergänzt!

Das Maar hat sich in die so genannte Bänderschieferfolge hinein gesprengt! Dies ist eine Übergangsschicht
zwischen der unterdevonischen Siegen- und Unterems-Stufe. Sie wird hier an der Oberfäche von
Maartuffen überlagert. Der Maartrichter entstand in einem Üßbach-Seitental und hatte ursprünglich im Niveau der Devon-Oberkante eine Größe von 600 x 700 m und war 60 m tief.


Koordinaten: 50°07´23´´ N / 06°57´29´´ E
Höhenlage: 371 m üNN
Maar-Alter: ca. 40.000 bis 70.000 Jahre
Trichter-Durchmesser: 396 m N-S, 409 m N-W
Halbkreisförmiger See: 206 m Radius
See-Tiefe: ca. 1,50 m / max. 2,90 m
See-Oberfläche: ca. 60.000 m2