Interner Bereich

Römerberg – Strohner Maar - Pulvermaar bilden zusammen eine Vulkangruppe, die auf einer SSE-NNW-verlaufenden Spalte sitzt. Zuerst explodierte im Süden das Strohner Maar. Beim nächsten Ausbruch entstand der heute etwas asymmetrische Vulkankegel Römerberg. Seine Südhälfte rutschte irgendwann in das Strohner Maar ab und verfüllte es! Zu guter Letzt entstand das Pulvermaar. Das Strohner Maar ist eines der letzten Hochmoore der Eifel. Doch wie entstand das Moor im Maar? Auf der ständig durchfeuchteten Bodenfläche des fast ausgetrockneten Maarsees siedelten sich Torfmoose an, die sich langsam zu einer Decke zusammenschlossen. Diese wächst ständig nach oben weiter und die unteren, abgestorbenen Pflanzenteile wandeln sich unter Luftabschluss zu Torf um. Ein Hochmoor entsteht schließlich, wenn die Moose über das Grundwasser hinaus wachsen, sich in der Mitte wölben und nur noch vom Regen leben! Typische Moorpflanzen sind Torfmoose, Woll- und Seggen-Gräser.

Geologie
In diesem Unterdevon-Gebiet treffen sich die grauen Siltsteinen, quarzitischen Sandsteinen und Tonschiefern der Eckfeld-Schichten mit den ungegliederten Gesteinen der Ulmen-Stufe, die auch aus Sand- und Tonsteinen bestehen. An der Landoberfläche werden diese von Maartuffen überdeckt.

Koordinaten: 50°10´48´´ N / 06°53´03´´ E
Höhenlage: 424 m üNN
Elliptischer Trichter: 210 x 140 m
Trichter-Alter: > 25.000 Jahre