Interner Bereich

Im Holzmaar wurden ab den 1980er Jahren von der Uni Trier und später bis heute vom GeoForschungsZentrum Potsdam zahlreiche Bohrkerne aus den Seesedimenten gewonnen und untersucht. Neue Untersuchungsmethoden sind hier erprobt und optimiert worden. Die Sensoren der auf dem See schwimmenden grünen Boje messen kontinuierlich die Wasserparameter und Algendichte in verschiedenen Wassertiefen. Vom Kernforschungszentrum Jülich werden diese für die monatliche Auswertung via Satellit abgerufen. Im 16. Jh. wurde der See nach Süden hin mit Dämmen aufgestaut, um die ca. 2 km südlich im Wald gelegene Gillenfelder Holzmühle mit Wasser zu versorgen.

Grundgebirge: unterdevonische Tonschiefer, Sandsteine und Grauwacken (Siegen-Stufe / Herdorf-Schichten), teilweise überdeckt durch Maar-Tuffe.

Koordinaten: 50°07'09"N / 06°52'04"E
Höhenlage: 430 m üNN
Trichterdurchmesser: 450 m * 300 m
Trichtertiefe: 51-26 m
Alter: ca. 40.000 bis 70.000 Jahre
Seetiefe heute: ca. 20 m
Größe der Wasserfläche: 58.000 m2