Interner Bereich

Der Sangweiher liegt geomorphologisch gesehen in einem auffällig breiten Tal eines Nebenflusses der Alf. Im Südosten sind Lapilli-Tuffe und Richtung Norden Schlacken nachgewiesen. Somit müssen die Ausbrüche Richtung Norden und Südosten erfolgt sein.
Die natürliche Senke - verursacht durch das Trockenmaar - wurde seit 1346 als Fischweiher genutzt und gehörte dem Dauner Grafen, ab 1665 dem Kurfürsten von Trier. 1774 wurde der Weiher auf 113.500 m² eingemessen. Später wurde er entwässert und landwirtschaftlich genutzt.
1983 wies man dieses Gebiet als Naturschutzgebiet aus und 1987 wurde in den Ablauf ein Sperrwerk eingebaut, sodass der Berich wieder vernässte. Es bildeten sich Seggen- und Binsenbestände sowie rundum Feuchtwiesen. Diese sind bedeutsam für die Vogelwelt, sowohl für die Einheimischen, als auch für die Zugvögel.

Koordinaten: 50°08´59´´ N / 06°52´19´´ E
Höhenlage: 399 m üNN
Maar-Abmessungen: ca. 600 x 500 m

Heutiger See
See-Durchmesser: 285 m W-E, 135 m N-S
See-Oberfläche: 38.500 m²