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Ja, den Kaltwasser-Geysir in Wallenborn!

Wenn sich im Untergrund von kohlensäurehaltigen Quellen besondere geologische Bedingungen vorfinden, wie beispielsweise Hohlräume entlang von Klüften oder Schichtfugen, dann können sich auch spektakuläre Dinge ereignen.

Dies ist beim „wallenden Born“ im gleichnamigen Ort Wallenborn der Fall. Ein natürlicher Hohlraum unter der Quelle füllt sich langsam mit aufsteigendem Kohlendioxidgas. Ist der Hohlraum gefüllt, entleert sich das Gas schlagartig in die Wassersäule der Quelle. Das Wasser beginnt zu „wallen“ und schießt je nach Luftdruck 2 bis 3 m in die Höhe. Dieser Prozess vollzieht sich in steter Regelmäßigkeit etwa alle 30 Minuten.