Interner Bereich

 

Das wissen wir nicht!
Feuerspeiende Berge gibt es in der Eifel heute nicht. Die Erde unter unseren Füßen ist aber in Bewegung.

Jedes Jahr hebt sich die Eifel um etwa einen Millimeter. An ungezählten Stellen tritt Kohlendioxid an der Erdoberfläche aus oder perlt in Wasser gelöst in kohlendioxidhaltigen Quellen, den sog. Sauerbrunnen und Sprudelquellen, nach oben. Geophysiker haben erkundet, dass die Erdkruste unter der Eifel deutlich dünner ist als sonst unter Kontinenten üblich und alle Indizien sprechen dafür, dass unter der Eifel eine heiße Zone vorhanden ist, in der heißes Gestein nach oben steigen kann. Die Voraussetzungen für die Entstehung von Vulkanen sind also noch vorhanden - der Vulkanismus hat z. Z. nur eine Ruhepause eingelegt. Doch keine Angst, die Vulkaneifel zählt zu den wissenschaftlich am besten erforschten Vulkanregionen der Erde und aktuell zeigen die Messinstrumente keine Gefahr an.