Interner Bereich

   

Staatsministerin Maria Böhmer zu Besuch im UNESCO Global Geopark Vulkaneifel

 

Auf Bundesebene hat das Auswärtige Amt die Zuständigkeit für die UNESCO Global Geoparks in Deutschland übernommen. Nach mehrfachen Fachtreffen der Geoparkvertreter in Berlin ist nun hochrangiger Besuch aus dem Außenministerium in die Vulkaneifel gekommen.




Frau Prof. Dr. Maria Böhmer ist Staatsministerin im Auswärtigen Amt und ihre Zuständigkeit reicht von der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik über die Politik in den Vereinten Nationen und für Globales bis hin zur Außenwirtschaftspolitik und Fragen der nachhaltigen Entwicklung. Sie ist Sonderbeauftragte für UNESCO-Welterbe, Kulturkonventionen und Bildungs- und Wissenschaftsprogramme. Als Kontaktstelle zwischen Vulkaneifel und Bundesregierung haben sich in den zurückliegenden Jahren die Eifeler Bundestagsabgeordneten Patrick Schnieder und bis zu seinem Ausscheiden aus dem Bundestag auch Dr. Edmund Geisen stark dafür eingesetzt, dass die international anerkannten Geoparks auf Bundesebene eine ministerielle Verankerung im Auswärtigen Amt gefunden haben. Patrick Schnieder hat nun auch den Besuch von Frau Böhmer in der Vulkaneifel arrangieren können.




Es lag jetzt nahe, den Gast aus Berlin an den Dauner Maaren zu empfangen, denn diese erhielten erst kürzlich von der Akademie für Geowissenschaften und Geotechnologien die erneute Anerkennung als eines von „Deutschlands bedeutendsten Geotopen“.




Frau Böhmer betonte in Ihrer Rede, „dass die noch neue UNESCO-Kategorie der Globalen Geoparke für die Umsetzung der internationalen sowie auch der nationalen Nachhaltigkeitsziele große Potentiale aufweisen. Sie sind Modellregionen in denen die Maßnahmen zur Nachhaltigkeit beispielhaft umgesetzt werden können“. Hierauf ging Dr. Andreas Schüller als Geschäftsführer des Natur- und Geoparks Vulkaneifel in seinen ergänzenden Ausführungen ein. „Wir befassen uns bereits mit der Umsetzung der für uns relevanten Nachhaltigkeitsziele. Beispielsweise in den Bereichen Umweltbildung, Klimawandel, nachhaltige Lebensräume und nachhaltiger Konsum können wir mit Maßnahmen und Konzeptvorstellungen aufwarten. Dies erfolgt mit großer Unterstützung der kommunalen Ebene“. So ist auch Landrat Heinz-Peter Thiel davon überzeugt: „Die UNESCO-Anerkennung ist der Ritterschlag für die Vulkaneifel.“ Aus dieser Anerkennung erwächst nun auch die Verpflichtung für die Region, sich auf diese bedeutende internationale Auszeichnung einzulassen und die damit verbundenen Aufmerksamkeitsvorteile mit Stolz konsequent in der regionalen Bewusstseinsbildung und im regionalen Marketing zu nutzen.