Interner Bereich


Unser Naturschutzgebiet Sangweiher
Das Naturschutzgebiet Sangweiher liegt in einer Geländemulde in der Nähe von Daun. Im Mittelalter waren die beiden durchfließenden Bäche zu einer gut zehn Hektar großen Wasserfläche aufgestaut und zur Fischzucht genutzt worden.

Nach der Zerstörung des Damms und dem Bau zahlreicher Entwässerungsgräben im 19. Jahrhundert wurde das Gebiet als Grünland vorwiegend landwirtschaftlich genutzt. Mit seiner Ausweisung als Naturschutzgebiet begannen die Renaturierungsarbeiten, in deren Verlauf Entwässerungsgräben verschlossen, begradigte Zuflüsse umgestaltet und wieder eine große Wasserfläche aufgestaut wurden.

Heute bietet der inzwischen auch als Vogelschutzgebiet ausgewiesene Sangweiher zahlreichen Tierarten ideale Lebensbedingungen. Vogelarten wie Braunkehlchen, Wiesenpieper, Rohrammer, Raubwürger, Zwerg- und Haubentaucher sowie Krickente und Graureiher haben hier ein Brutrevier gefunden. Zur Zeit des Vogelzugs gehört auch der Fischadler zu den Nahrungsgästen am Sangweiher. Ähnlich vielfältig präsentieren sich die Amphibien- und Libellenarten.

Den Übergang zwischen der Wasserfläche und extensiv genutzten Feuchtwiesen bilden Bestände von breitblättrigem Wollgras, geflecktem Knabenkraut sowie unterschiedliche Binsen- und Seggenarten.


Die Fakten rund um den Sangweiher
Hier einige Fakten rund um den Naturraum hinsichtlich Größe, Lage und vor allem auch eine Liste der Tiere und Pflanzen, welche Sie dort im Rahmen unserer Naturerlebnisangeboten entdecken können.

Größe: 16 ha
Gebiet: Schalkenmehren und Udler
Das Naturschutzgebiet Sangweiher liegt in einer Geländemulde in der Nähe von Daun
Naturschutzgebiet seit: 1983
Vorkommende Pflanzenarten:
Pflanzen der Moorlandschaften: mehr lesen



Unser Naturschutzgebiet Reihenkrater Mosenberg und Horngraben
Zum Naturschutzgebiet Reihenkrater Mosenberg in der Gemeinde Bettenfeld gehört neben dem Mosenberg und dem Hinkelmaar auch eine geologische Besonderheit: der Windsborn-Schlackenkegel als einziger wassergefüllter Vulkankrater nördlich der Alpen.

Der Kratersee wird nicht wie andere Maarseen durch das mineralhaltige Grundwasser der Vulkaneifel, sondern nur durch Niederschläge gespeist. Aufgrund seines nährstoff- und sauerstoffarmen Wassers hat sich an seinen Randzonen eine besondere Vegetation mit weiß blühendem Fieberklee, rot blühenden Sumpfblutauge und Torfmoosen ausgebildet.

Gefährdete Libellenarten wie die Glänzende Binsenjungfer, die Speer-Azurjungfer und die Gemeine Smaragdlibelle haben in der Verlandungszone des Kratersees wieder eine Heimat gefunden. Als verbindendes Landschaftselement zwischen den beiden Naturschutzgebieten präsentiert sich der Talzug des Horngrabens. Hier hat der Übergang von der intensiven zur extensiven, ökologischen Zielen angepassten Landwirtschaft zur Regeneration artenreicher Vegetationsformen geführt.

Neben unscheinbaren Kräutern und Gräsern wie Kleiner Wiesenknopf, Kleiner Sauerampfer, Schafsschwingel verwandeln auffällige Arten wie Schwarze Teufelskralle, Mausohr-Habichtskraut, Kleiner Klappertopf das Grünland wieder in vielfältige Blumenwiesen. Zusammen mit den Feucht- und Nasswiesen in den Talauen, den feuchten Hochstaudenfluren entlang der Bäche sowie den Krautsäumen, Hecken- und Feldgehölzen schafft die florale Vielfalt wichtige Biotopstrukturen für seltene Tagfalterarten und gefährdete Vogelarten wie den Neuntöter.


Die Fakten rund um das Naturschutzgebiet Reihenkrater Mosenberg und Horngraben
Hier einige Fakten rund um den Naturraum hinsichtlich Größe, Lage und vor allem auch eine Liste der Tiere und Pflanzen, welche Sie dort im Rahmen unserer Naturerlebnisangeboten entdecken können.

Größe: 78,5 ha, 62 ha Mosenberg + 16,5 ha Horngraben
Gebiet: Bettenfeld
Zum Naturschutzgebiet gehört neben Mosenberg und Hinkelmaar auch der Windsborn-Schlackenkegel als einziger wassergefüllter Vulkankrater nördlich der Alpen.
Naturschutzgebiet seit: 1970


Vorkommende Tierarten:
Gemeine Smaragdlibelle: mehr lesen


Glänzende Binsenjungfer:
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Speer-Azurjungfer: mehr lesen



Vorkommende Pflanzenarten:
Pflanzen der Moorlandschaften: mehr lesen


Unser Pulvermaar mit Römerberg und Strohner Määrchen
Das Naturschutzgebiet erstreckt sich zwischen Gillenfeld und Strohn im Bereich der durch eine Vulkangruppe geformten Landschaft aus zwei Maaren und einem 65 Meter hohen Tuff- und Schlackenkegel, dem Römerberg.

An seinem Fuß liegt das kurz vor der Verlandung stehende Strohner Määrchen, dessen fast 10 Meter dicke Torfablagerungen den Kesselgrund bedecken. Als innerhalb eines Maarkessels gelegenes Hochmoor gehört es wie Mosbrucher Weiher, Dürres Maar und Mürmes zu einem in Mitteleuropa einzigartigen Naturphänomen.

Das mit einem Durchmesser von gut 170 Metern eher kleine Maar weist eine Vegationsvielfalt von ca. 250 Pflanzenarten seltener Hoch- und Zwischenmoorgesellschaften auf und ist Teil eines EU LIFE Natur Projekts zur Regeneration und Sicherung bedeutender Moorlebensräume. Doch der Schutz von Moorflächen wie dem Strohner Määrchen ist nicht nur aus Gründen des Artenschutzes unverzichtbar. Auch zum Klimaschutz liefern intakte Moore einen großen Beitrag, da sie im Vergleich zu Waldflächen die vierfache Menge an CO2 langfristig binden.

Als letztes Glied der Vulkangruppe schließt sich das Pulvermaar an, der mit 74 Metern tiefste aller Maarseen. Als nährstoffarmes Gewässer ist das Pulvermaar mit seinen ihn umgebenden Pflanzengesellschaften Lebensraum zahlreicher Wasservögel- und Libellenarten. Sein nahezu lückenloser bis zu 25 Metern mächtiger Tuffsteinwall weist einen landschaftstypischen Laubwaldbestand auf.


Die Fakten rund um das Pulvermaar mit Römerberg und Strohner Määrchen
Hier einige Fakten rund um den Naturraum hinsichtlich Größe, Lage und vor allem auch eine Liste der Tiere und Pflanzen, welche Sie dort im Rahmen unserer Naturerlebnisangeboten entdecken können.

Größe: 113 ha
Gebiet: Gillenfeld und Strohn
Das Naturschutzgebiet erstreckt sich im Bereich der durch eine Vulkangruppe geformten Landschaft aus zwei Maaren und dem Römerberg.
Naturschutzgebiet seit: 1985
Vorkommende Tierarten:
Gemeine Smaragdlibelle: mehr lesen


Glänzende Binsenjungfer:
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Speer-Azurjungfer:
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Vorkommende Pflanzenarten:
Pflanzen der Moorlandschaften: mehr lesen

Unser Naturschutzgebiet Meerfelder Maar

Beim Anblick des „nur“ 24 Hektar großen und 17 Meter tiefen Maarsees glaubt man kaum im Talkessel des mit einem Durchmesser von 1,7 Kilometern und einer Trichtertiefe von fast 200 Metern größten Maarkessels der Eifel zu stehen.

Die heute verhältnismäßig geringe Fläche und Tiefe des Maarsees hat nicht nur natürliche Gründe. Weil die Feuchtigkeit speichernden und nährstoffreichen vulkanischen Böden als Ackerland sehr begehrt waren, hatte man im 19. Jahrhundert sogar den Wasserspiegel künstlich gesenkt, um zusätzliche landwirtschaftliche Nutzfläche zu gewinnen.

Seit der Ausweisung als Naturschutzgebiet ist es gelungen, auf den bis in die 1980er-Jahre intensiv landwirtschaftlich genutzten Flächen im Bereich des Seeufers wieder Pufferzonen mit naturverträglicher, extensiver Grünlandnutzung einzurichten. So säumen heute wieder die typischen Feuchtwiesen, Seggenrieder und Schilfröhrichte die Ufer des Meerfelder Maares, in denen seltene Tier- und Pflanzenarten ihr Refugium gefunden haben.

Auch an den Maarhängen und auf den Maarhochflächen haben sich durch die Rückkehr zu traditionellen, extensiven Bewirtschaftungsformen wieder die charakteristischen artenreichen, mageren Wiesen herausgebildet.


Die Fakten rund um das Meerfelder Maar
Hier einige Fakten rund um den Naturraum hinsichtlich Größe, Lage und vor allem auch eine Liste der Tiere und Pflanzen, welche Sie dort im Rahmen unserer Naturerlebnisangeboten entdecken können.

Größe:
260 ha
Gebiet: Meerfeld und Bettenfeld
Naturschutzgebiet seit: 1985
Vorkommende Tierarten:
Gemeine Smaragdlibelle: mehr lesen


Glänzende Binsenjungfer:
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Speer-Azurjungfer:
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Unser Holzmaar / Dürres Maar

Eine tektonische Störungslinie zwischen den Eifelorten Gillenfeld und Eckfeld hat den Naturraum des heutigen Naturschutzgebietes geprägt.

Vom Ufer des mit Wasser gefüllten, von einem Buchenwald umrahmten Holzmaars können Wasservögel wie Haubentaucher und Libellenarten wie das Große Granatauge beobachtet werden. Die Ablagerungen auf dem Maarboden liefern Wissenschaftlern wichtige Aufschlüsse für die Erforschung des Klimas und der regionalen Siedlungsgeschichte.

Das benachbarte Dürre Maar spiegelt mit seiner Moorlandschaft das Ergebnis eines sich über Jahrtausende hinziehenden Verlandungsprozesses wider. Als innerhalb eines Maarkessels gelegenes Hochmoor gehört es wie Mosbrucher Weiher, Strohner Määrchen und Mürmes zu einem in Mitteleuropa einzigartigen Naturphänomen. Auf seiner mehr als 10 Meter dicken Torf-Schicht haben sich speziell an diesen extrem nährstoffarmen Lebensraum angepasste seltene Pflanzenarten wie weinrote Moosbeeren, insektenfressender Sonnentau und leuchtend grüne Torfmoose angesiedelt.

Neben seltenen Schmetterling- und Libellenarten finden Brutvögel wie das Braunkelchen und Zugvögel wie die Sumpfohreule ihren Lebensraum am Dürren Maar, das Teil eines EU LIFE Natur Projekts zur Regeneration und Sicherung bedeutender Moorlebensräume ist. Doch der Schutz von Moorflächen ist nicht nur aus Gründen des Artenschutzes unverzichtbar. Auch zum Klimaschutz liefern intakte Moore einen großen Beitrag, da sie im Vergleich zu Waldflächen die vierfache Menge an CO2 langfristig binden.


Die Fakten rund um das Holzmaar
Hier einige Fakten rund um den Naturraum hinsichtlich Größe, Lage und vor allem auch eine Liste der Tiere und Pflanzen, welche Sie dort im Rahmen unserer Naturerlebnisangeboten entdecken können.

Größe: 48 ha
Gebiet: Gillenfeld (Landkreis Vulkaneifel) und Eckfeld (Landkreis Bernkastel-Wittlich)
Naturschutzgebiet seit: 1975
Vorkommende Tierarten:
Gemeine Smaragdlibelle: mehr lesen


Glänzende Binsenjungfer:
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Speer-Azurjungfer:
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Vorkommende Pflanzenarten:
Pflanzen der Moorlandschaften: mehr lesen



Unser Naturschutzgebiet Hochkelberg mit Mosbrucher Weiher
An der Südseite des Hochkelbergs, eines markanten tertiären Vulkans, liegt der kreisförmige Maarkessel des Mosbrucher Weihers.

Als innerhalb eines Maarkessels gelegenes Zwischenmoor gehört der Mosbrucher Weiher zusammen mit Strohner Määrchen, Dürrem Maar und Mürmes zu einem in Mitteleuropa einzigartigen Naturphänomen. Neben dem Vulkanismus haben menschliche Eingriffe das Gebiet des verlandeten Maarsees bis heute geprägt.

Im 19. Jahrhundert ließ man das Wasser des in römischer Zeit aufgestauten Weihers ablaufen, um den Westteil für die Landwirtschaft und den Ostteil zur Torfgewinnung nutzen zu können. Heute gehört die Moorfläche im Ostteil des Mosbrucher Weihers zu den Mooren der Eifel, deren Erhaltung und Sicherung Gegenstand weitreichender Renaturierungsmaßnahmen im Rahmen des EU LIFE Natur Projekts Moore sind. Mit der Schließung der Entwässerungsgräben, der Entnahme von Büschen und Sträuchern sowie der extensiven Bewirtschaftung der angrenzenden Offenlandflächen werden die Grundlagen für die Wiederansiedlung moortypischer Pflanzen und Tiere geschaffen.

Aktuell befinden sich im gehölzfreien Kernbereich des Moores neben kleineren Schwingrasenflächen Pfeifengraswiesen, Seggenriede, Ohrweiden-Faulbaum-Gebüsche und Grauweiden-Wälder. Doch der Schutz von Moorflächen wie dem Mosbrucher Weiher ist nicht nur aus Gründen des Artenschutzes unverzichtbar. Auch zum Klimaschutz liefern intakte Moore einen großen Beitrag, da sie im Vergleich zu Waldflächen die vierfache Menge an CO2 langfristig binden.


Die Fakten rund um das Naturschutzgebiet Hochkelberg mit Mosbrucher Weiher
Hier einige Fakten rund um den Naturraum hinsichtlich Größe, Lage und vor allem auch eine Liste der Tiere und Pflanzen, welche Sie dort im Rahmen unserer Naturerlebnisangeboten entdecken können.

Gebiet: Köttelbach, Kolverath, Sassen und Mosbruch
Naturschutzgebiet seit: 1980

Rechtsverordnung, Karte


Vorkommende Tierarten:
Gemeine Smaragdlibelle: mehr lesen


Glänzende Binsenjungfer:
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Speer-Azurjungfer: mehr lesen



Vorkommende Pflanzenarten:
Pflanzen der Moorlandschaften: mehr lesen



Unsere Gerolsteiner Dolomiten
Der Landschaftscharakter dieses Naturschutzgebietes im Zentrum der Gerolsteiner Kalkmulde wird von drei ökologisch wertvollen Lebensraumtypen geprägt.

Die Dolomitfelsen Auberg, Munterley, Hustley, Papenkaule (und Juddenkirchhof) sind die Wahrzeichen der Eifelstadt Gerolstein und bieten mit ihren angrenzenden Kalkmagerrasen-, Gebüsch- und Waldökosystemen den Lebensraum zahlreicher seltener Tier- und Pflanzenarten. Auf den Dolomitfelsen gedeihen wärmeliebende Pflanzen wie Blaugras, Blasser Schwingel sowie seltene Moose und Flechten. In Felsspalten und auf Felsstufen finden sich Zwergmispel und Felsenbirne. Den Fledermäusen bieten die Felsklüfte und Karsthöhlen ideale Sommer- und Winterquartiere.


Die Gerolsteiner Dolomiten als Kulturlandschaft
Über viele Jahrhunderte hinweg hat die extensive landwirtschaftliche Nutzung im Umfeld der Dolomitfelsen eine vielgestaltige Kulturlandschaft entstehen lassen.

Die gezielte Aufforstung dieses bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts fast völlig waldfreien Gebiets veränderte den zuvor kargen und zugleich dominierenden Charakter der Gerolsteiner Dolomiten. In einigen Bereichen präsentieren sich die Aufforstungen heute als weitgehend naturnahe Laubmischwälder mit Beständen von Rotbuche, Traubeneichen, Mehlbeere, Bergahorn, Hainbuche und Eberesche. In Gebieten, wo naturferne Nadelforste dominieren, wird die Entwicklung eines standorttypischen Waldbestands vorangetrieben. Auf anderen Flächen steht der Schutz der Magerrasen im Vordergrund.

Hier hat die gezielte Entnahme von Büschen, Kiefern und Fichten in Kombination mit der Schafbeweidung die Artenvielfalt der landschaftstypischen Kalkmagerrasen mit ihren seltenen Orchideenarten, Küchenschelle und Kalk-Kreuzblümchen erhalten können.


Die Fakten rund um die Gerolsteiner Dolomiten
Hier einige Fakten rund um den Naturraum hinsichtlich Größe, Lage und vor allem auch eine Liste der Tiere und Pflanzen, welche Sie dort im Rahmen unserer Naturerlebnisangeboten entdecken können.

Größe: 102 ha
Gebiet: Gerolstein (Landkreis Vulkaneifel)
Naturschutzgebiet seit: 1990

Rechtsverordnung, Karte


Vorkommende Tierarten:
Fledermaus: mehr lesen



Vorkommende Pflanzenarten:
Wacholder: mehr lesen


Orchideen: mehr lesen


Charakterpflanzen Kalkmagerrasen: mehr lesen


Hainsimsen-Buchenwald: mehr lesen


Waldmeister-Buchenwald: mehr lesen


Orchideen-Kalk-Buchenwald: mehr lesen

Unsere Eishöhlen und Fischbachtal bei Birresborn
Das Naturschutzgebiet liegt in dem für seine Höhenlage vergleichsweise niederschlagsarmen und warmen Landschaftsraum der Kalkeifel.

Nachdem von der Römerzeit bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts hier Mühlsteine abgebaut wurden, dienten die Höhlenschächte im Zweiten Weltkrieg als Zufluchtsstätte. Ihren Namen verdanken sie den eisigen Temperaturen, die das ganze Jahr hindurch im Höhleninneren herrschen.

Aus der Perspektive des Naturschutzes präsentiert sich das Gebiet als erhaltenswertes fels- und blockschutthalden- sowie altholzreiches Laubmischwald-Ökosystem mit einem naturnahen Höhlensystem, das eine lang zurückreichende Bedeutung als Balz- und Winterquartier von Fledermäusen auszeichnet. Bisher konnten hier 11 Fledermausarten, darunter geschützte Arten wie Bechsteinfledermaus, Großes Mausohr und Teichfledermaus, nachgewiesen werden. Mit dem Großen Abendsegler findet eine weitere Feldermausart in den Laubwäldern, die den Schlackenkegel an der früheren Ausbruchstelle des Fischbachvulkans bedecken, ihren Lebensraum.

Die Vegetation der angrenzenden Aue des Fischbaches zeichnet sich durch ein buntes Mosaik von wechselfeuchten Grünlandgesellschaften, Quellfluren, Nasswiesen, Hochstaudenfluren sowie artenreichen, buntblühenden mageren Wiesen mit Borstgrasrasenfragmenten aus. Der Bachlauf selbst wird von einem galerieartig ausgebildeten Eschen-Erlen-Auenwald gesäumt.


Die Fakten rund um die Eishöhlen und das Fischbachtal
Hier einige Fakten rund um den Naturraum hinsichtlich Größe, Lage und vor allem auch eine Liste der Tiere und Pflanzen, welche Sie dort im Rahmen unserer Naturerlebnisangeboten entdecken können.

Größe: 75 ha
Gebiet: Landkreis Vulkaneifel
Naturschutzgebiet seit: 1998
Vorkommende Tierarten:
Fledermaus: mehr lesen



Vorkommende Pflanzenarten:
Hainsimsen-Buchenwald: mehr lesen


Waldmeister-Buchenwald: mehr lesen



Unser Ahbachtal
Das Naturschutzgebiet Ahbachtal liegt in der Hillesheimer Kalkmulde zwischen den Eifelorten Niederehe und Ahütte, genauer gesagt in einem von der Nohner Mühle bis zur Ruine Dreimühlen reichenden Abschnitt des Ahbachtales.

Auf den für die Kalkeifel charakteristischen kalkhaltigen Böden der teils sonnenexponierten Hügel bei Niederehe und der feuchtschattigen Hängen des Ahbaches präsentiert sich eine artenreiche Wildflora mit botanischen Raritäten wie den hier zahlreich anzutreffenden Orchideenarten.

In direkter Nachbarschaft zur Ruine Dreimühlen befindet sich der 1938 zum Naturdenkmal erklärte Dreimühlen-Wasserfall. Entstanden ist der Wasserfall beim Bau der 1912 eröffneten Mittleren Ahrtalbahn durch die Zusammenfassung dreier Quellzuflüsse des Ahbaches. An der Stelle, wo dieser künstliche Bachlauf ins Tal fällt, hat sich durch das karbonathaltige Wasser einen stetig wachsender Vorsprung gebildet. Der durch Laubmoose und Kieselalgen zusätzlich beschleunigte Wachstumsprozess beschert dem porösen Sintergestein des Dreimühlen-Wasserfalls Jahr für Jahr einen Zuwachs von ca. 10 Zentimetern.


Die Fakten rund um das Ahbachtal
Hier einige Fakten rund um den Naturraum hinsichtlich Größe, Lage und vor allem auch eine Liste der Tiere und Pflanzen, welche Sie dort im Rahmen unserer Naturerlebnisangeboten entdecken können.

Größe: 56,41 ha
Gebiet: Landkreis Vulkaneifel
Naturschutzgebiet seit: 1955

Vorkommende Pflanzenarten:
Orchideen: mehr lesen
 

Unser Naturschutzgebiet Dauner Maare
Südlich der Eifelstadt Daun liegt das Naturschutzgebiet Dauner Maare. Zu seinem Schutzbereich gehören das Gemündener Maar, das Weinfelder Maar und das Schalkenmehrener Doppelmaar.

Hier präsentieren sich in großer räumlicher Nähe unterschiedliche Erscheinungsbilder der Eifelmaare. Während das Gemündener Maar und das Weinfelder Maar sich als nährstoffarme tiefe Seen und das westliche Schalkenmehrener Maar sich als eher flacher Maarsee zeigen, gehört der verlandete, östliche Teil des Schalkenmehrener Maares als Trockenmaar zu den unterschiedlichen, moorartigen Verlandungsstadien der einst wassergefüllten Maartrichter.
Den dichtbewachsenen Uferbereich des westlichen Teils des Schalkenmehrener Doppelmaares nutzen Haubentaucher und Knäkente als Brutrevier, während der östliche Teil mit seiner botanisch wertvollen Flachmoorvegetation, den Pfeifengraswiesen und Seggenrieden seltenen Libellenarten sowie feuchtland- und wassergebundene Vogelarten einen Lebensraum bieten.


Die Fakten rund um die Dauner Maare
Hier einige Fakten rund um den Naturraum hinsichtlich Größe, Lage und vor allem auch eine Liste der Tiere und Pflanzen, welche Sie dort im Rahmen unserer Naturerlebnisangeboten entdecken können.

Größe: 225 ha
Gebiet: Landkreis Vulkaneifel, Teile der Gemarkungen von Gemünden und Schalkenmehren
Naturschutzgebiet seit: 1984

Rechtsverordnung und Schutzzweck, Karte


Vorkommende Tierarten:
Gemeine Smaragdlibelle: mehr lesen


Glänzende Binsenjungfer:
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Speer-Azurjungfer:
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Vorkommende Pflanzenarten:
Besenginster: mehr lesen


Pflanzen der Moorlandschaften: mehr lesen